physiotherapie christiansen

 

 

Eltern-Baby-/Eltern-Kindertherapie

Fallbeispiele aus meiner Praxis

Die Eltern von Lisa, einem drei Monate alten Säugling, suchen mich auf, da ihre Tochter oft aufschreckt und untröstlich weint. Besonders schlimm ist es nachts zwischen 2 und 4 Uhr. Außerdem schaut sie die meiste Zeit mit ihrem Köpfchen nur auf ihre linke Seite. Im Gespräch stellt sich heraus, dass Lisa genau zur Zeit des intensivsten nächtlichen Schreiens eine längere Phase im Geburtskanal festgesteckt ist und dann mit der Saugglocke geholt wurde. Sie hat dadurch eine Atlasblockade entwickelt und ist voller Spannung und Unruhe als Nachwirkung der erlebten Belastung während der Geburt. Ich löse den Atlas mit Craniosacraler Therapie, zeige den Eltern einige einfache Übungen und Lagerungen für zuhause und wiederhole mit Lisa den Ablauf der Geburt. Schon in der dritten Sitzung berichten die Eltern von einer deutlichen nächtlichen Entspannung ihrer Tochter.

Der 6jährige Jonas kommt mit seiner Mutter zu mir, die mir von plötzlichen Wutanfällen berichtet, bei denen ihr Sohn völlig außer sich gerät. Im Gespräch berichtet sie mir unter anderem von der für sie belastenden Geburt, die mit einem Kaiserschnitt endet. Als ich Jonas anbiete, die Situation der Geburt mit Decken, Kissen und Tunnel spielerisch zu wiederholen, lässt er sich sofort darauf ein. Ich begleite ihn ermutigend und tröstend dabei, auch als er zwischendurch immer wieder traurig und wütend wird, weil er die Geburt als anstrengend empfindet und am Ende erschrocken ist, dass er so schnell aus dem Bauch heraus soll. Nach dem Erlebnis sucht er sofort den Kontakt zur Mutter, was in der Kaiserschnittsituation nicht möglich war und was die Mutter sehr berührt. Sie kann das erste Mal von ihrer Überforderung und der Hilflosigkeit sprechen, die sie während der dramatischen Geburt empfunden hat. 3 Wochen und eine weitere Sitzung später berichtet mir die Mutter im Nachgespräch, dass die Wutanfälle völlig verschwunden sind.
Das sind zwei von vielen Geschichten, die ich in meiner Praxis erlebt habe.

Voraussetzungen für die therapeutische Arbeit

Die Wirkung dieser Art der Arbeit ist nicht mehr so verwunderlich, wenn man weiß:


Für wen ist diese Art der therapeutischen Arbeit geignet?

Zu mir in die Praxis kommen Säuglinge, Kleinkinder, ältere Kinder und Eltern, die schwierige und belastende Situationen und Zeiten während der Schwangerschaft, der Geburt und der Zeit danach erlebt haben.
Übermässiges Schreien, Verhaltensauffälligkeiten (Ängste, Wut, Selbstwertprobleme, Schwierigkeiten mit anderen Kindern ...) Geburtsinterventionen, Unruhe- und Spannungszustände, z.T. Lernschwierigkeiten, das Kiss-oder Kidd-Syndrom oder motorische Entwicklungsverzögerungen sind einige der Themen, mit denen die Eltern mich aufsuchen.

Die Basis meiner Arbeit bilden meine verschiedenen langjährigen Ausbildungen in der Babytherapie nach Karlton Terry, der Craniosacralen Therapie, der Emotionellen Ersten Hilfe nach Thomas Harms und der systemischen Therapie, die ich je nach Bedarf kombiniere und verbinde.

Vorträge für Fachpersonal

Für Hebammen, Therapeuten, ErzieherInnen, Heilpädagoginnen, Elterngruppen, Kindergärten o.ä. halte ich Vorträge zu dem Thema. Bitte sprechen Sie mich bei Interesse gerne an. Eine Sensibilisierung zu diesen Themen liegt mir sehr am Herzen.

Zum einen deshalb, weil ich die derzeitige Entwicklung in der Geburtshilfe, bei der die Geburt z.T. immer mehr zu einem mechanischen, medizinischen Ereignis gemacht werden soll, erschreckend finde. Zum anderen, weil ich mit dieser Art der Arbeit täglich sehe, wieviel Erleichterung sie den Babies, Kinder und Eltern bringen kann. Und zum dritten, weil ich die Hoffnung nicht aufgebe, dass eine Umkehr in unserem Denken und Fühlen noch möglich ist.

Christiane Christiansen, Diplom-Pädagogin, Systemische Therapie, Craniosacraltherapeutin, Beraterin für Emotionelle Erste Hilfe (EEH, i.A.),
Erste Sitzung: 25-30 Minuten
Jede weitere Sitzung: 25-50 Minuten je nach Bedarf

Bitte nehmen Sie gerne Kontakt mit mir per Telefon oder E-mail auf:

0551-38 44 54 51 oder chris.christiansen@web.de