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Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht

Einführung

Rückenschmerzen und Schmerzen an den Gelenken und dem Bewegungsapparat haben sich mittlerweile zu einer Art Volkskrankheit entwickelt. Fast jeder kennt die akuten Schmerzen eines sogenannten Hexenschusses oder sogar chronische Rücken- oder Gelenkschmerzen.
Dabei wird in der Medizin oft vermittelt, dass es die Arthrose oder die Bandscheibe sei, die die Schmerzproblematik auslöst. Beides besteht allerdings aus Knorpel und Knorpel selbst hat keinerlei Schmerzrezeptoren!

Was also löst den Schmerz aus?
In einer Studie hat man vor Jahren schon herausgefunden, dass 80% aller Schmerzzustände am Bewegungsapparat durch die Weichteile, also durch Muskeln, Faszien oder das Bindegewebe ausgelöst werden. Hier setzt die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht an, die sich in den letzten Jahren zu einer der effektivsten Schmerztherapien entwickelt hat, die es im Moment gibt.

Schmerzursachen

Wir gehen dabei davon aus, dass Muskelverkürzungen und –verspannungen sowie Störungen der Faszien und des Bindegewebes die Ursache für Schmerzzustände am Skelettsystem sind. Diese tiefen Verspannungen sind behandelbar! Selbst langfristig bestehende Schmerzzustände lassen sich oft in wenigen Sitzungen lösen oder deutlich verbessern.

Was ist behandelbar?

Durchführung der Therapie

Mit der von Liebscher und Bracht entwickelten SchmerzPunktPressur werden die muskulär-fasczialen Fehlspannungen ausgeglichen. Dazu werden bestimmte Schmerzpunkte gedrückt und damit entsprechend beeinflusst.

Ein weiterer Teil des Behandlungskonzeptes sind die sogenannten Engpassdehnungen der verkürzten Muskulatur. Sie bilden neben der Schmerzpressur den zweiten wichtigen Pfeiler der Therapie und stabilisieren die erreichte Verbesserung.

Die Übungen sind mit wenig Zeitaufwand in den Alltag integrierbar und sind nach der Behandlung eine effektive Selbsthilfe zur Vorbeugung.

Erste Sitzung (inklusive Übungsanleitung): ca. 90 Minuten
Jede weitere Sitzung: 60 Minuten